Die rheinland-pfälzische Forstministerin Ulrike Höfken besuchte den Waldbauverein Bitburg e.V.. Der Treffpunkt war im Privatwald bei der Schankweiler Klause.

Der Vorsitzende des Waldbauverein Bitburg e.V., Kurt Rings, führte bei seiner Begrüßung aus, das die EWH Eifel Wald und Holz Management GmbH seit nunmehr 10 Jahren die Vermarktung des Holzes aus dem Privatwald des Altkreises Bitburg organisiert. In dieser Zeit wurden mehr als 300.000 Festmeter Holz vermarktet, der überwiegende Teil davon war Nadelholz.

Nunmehr wird die EWH für weitere 10 Jahre vom Land Rheinland-Pfalz, dem Bund und der EU für weitere 10 Jahre gefördert.

Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit den Privatwaldbetreuern der beiden Forstämter Bitburg und Neuerburg ist dieser gute Erfolg erst möglich geworden.
Ministerin Höfken sagte in ihrem Statement, das der Vermarktung des Holzes aus dem Privatwald eine besondere Bedeutung zukomme. Das Land sehe sich in der Verpflichtung, den kleinen und kleinsten Waldbesitzer und Waldbesitzerinnen bei der Vermarktung unterstützend zur Seite zu stehen.

Beim anschließenden Waldbegang stellten Revierleiter Klaus Antony und sein unterstützender Forstwirtschaftsmeister Andreas Bartz einige private Waldflächen vor, auf denen in den letzten Monaten und Jahren erfolgreich Durchforstungsmaßnahmen durchgeführt wurden.

Dabei wiesen alle Beteiligten darauf hin, dass eine forstlich ordnungsgemäße und nachhaltige Waldbewirtschaftung gewinnbringend für Alle wäre. Neben dem Holzzuwachs würden die Wälder ihre Bedeutung für den Tourismus aber auch für die Umwelt erfüllen.

Die anwesenden Vertreter der Gemeinden wiesen eindringlich darauf hin, dass für eine ordnungsgemäße Waldbewirtschaftung insbesondere ein gutes Wegenetz zur Verfügung stehen müsste. Dabei mahnten die kommunalen Vertreter an, dass das Land hierbei wieder intensiver unterstützen müsste, dies vor allen Dingen bei der Wegebauförderung, die in den letzten Jahre deutlich eingeschränkt wurde. Aufgrund von leeren Gemeindekassen und teilweise rückläufigen Jagdpachteinnahmen stünden die Gemeinden am Rande ihrer Leistungsfähigkeit, was den Wegebau betrifft. Teilweise könnten nur notdürftige Ausbesserungsmaßnahmen durchgeführt werden, die aber nicht mehr den gewünschten Erfolg erzielten und damit teilweise die Waldbewirtschaftung einschränken.

Ministerin Höfken bedankte sich abschließend sehr herzlich für das sehr gute und tatkräftige Engagement des Waldbauvereins und der EWH, die ein wichtiges Standbein bei der Waldbewirtschaftung und auch der Holzvermarktung im waldreichsten Bundesland darstellen würden. Insbesondere wies sie darauf hin, das derzeit aufgrund der guten Holzpreise die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer rückständige Pflegemaßnahmen in ihren Wäldern durchführen sollten, der Werkstoff Holz derzeit sehr gefragt sei.

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