Informationen
Baum des Jahres
Der internationale Tag des Baumes wird jährlich in Deutschland am 25. April gefeiert. Damit soll die Bedeutung des Waldes für die menschliche Daseinsvorsorge, den Naturhaushalt, seine Wohlfahrtswirkungen und für die Wirtschaft bewusst gemacht werden.
Der deutsche „Tag des Baumes“ wurde erstmals am 25. April 1952 begangen. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn.
Der Waldbauverein setzt seit mehr als 15 Jahren diese Tradition fort. Am Tag des Baumes werden dann im Rahmen einer Fachveranstaltung der von der Silvius Wodarz- Stiftung im Herbst des Vorjahres gekürte Baum des Jahres gepflanzt, alles Wissenswerte (z.B. Standortansprüche, waldbauliche Behandlung, besondere Eigenschaften) um diesen Baum in Theorie und Praxis vermittelt.
Die Baumpflanzung erfolgt am Stausee Biersdorf im Beisein von Ehrengästen. Eine Baumpatin bzw. ein Baumpate übernimmt die Schirmherrschaft (siehe Übersicht rechts). Die Pflanzung erfolgt jeweils an dem Freitag im April, der dem Tag des Baumes (= 25.04) am nächsten liegt. Mitglieder sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.

Lehrfahrten und Fachveranstaltungen
Der Waldbauverein lädt jährlich zur Großen Lehrfahrt und zu zahlreichen interessanten Fachveranstaltungen ein, die in erster Linie der Fort- und Weiterbildung der Mitglieder dienen. Interessierte Waldbesitzende, die überlegen, sich dem Waldbauverein Bitburg anzuschließen sind herzlich eingeladen, an diesem Veranstaltungsangebot teilzunehmen. Die Übersicht vermittelt einen Eindruck über ausgewählte Veranstaltungen seit 2022.
Geschichte und Entstehung der Waldbauvereine in Rheinland-Pfalz
Die älteste forstliche Interessensvertretung der Kleinprivatwaldbesitzer in Rheinland-Pfalz entstand unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg. Der Staat forderte damals Betriebspläne und Betriebsgutachten für den Kleinprivatwald bei gleichzeitiger technischer Aufsicht, Buchführungspflicht für Hiebsanfälle in Betrieben über fünf Hektar, Genehmigung von Kahlschlägen und Aufforstungszwang für Ödland und Waldblößen.
Hiergegen lehnten sich die Privatwaldbesitzer auf und so fanden sich im Jahre 1922 durch die Initiative der Landwirtschaftskammer in Bonn Waldbauern im Kreis Prüm zu einem Waldbauverein zusammen. Der Hauptzweck war damals „die Zusammenfassung der Waldbesitzer zur Wahrung ihrer einzelnen Interessen und der Erhaltung ihrer vollen Selbstständigkeit“. Nach der Machtergreifung Hitlers wurde der Waldbauverein aufgelöst. Ebenso ließen die allgemeine Gleichschaltung und die Allmacht des Staates im Dritten Reich das Weiterbestehen der Landwirtschaftskammer nicht zu. Sie gingen in den neu gebildeten Reichsnährstand über.


Zeitschriftenbezug „Der Waldbesitzer“
„Der Waldbesitzer“ ist die unabhängige überregionale Forstzeitschrift für Rheinland-Pfalz und das Saarland. Mit einer Auflagenhöhe von ca. 17.000 Stück zählt „Der Waldbesitzer“ zu den größten Forstzeitschriften in deutscher Sprache. Unsere Mitglieder sind Bezieher dieser 3mal pro Jahr erscheinenden Fachzeitschrift. Der Bezug ist bereits im Mitgliedsbeitrag enthalten. Neben aktuellen forstlichen Mitteilungen sind die Artikel zu den Themen Holzmarkt, Forstbetrieb, Recht- und Steuertipps ein gern gelesenes Nachschlagewerk für Waldbesitzer und Verwaltungen.

Das Förderprogramm klimaangepasstes Waldmanagement
Seit Dezember 2022 wurde durch den Bund dieses für 10 Jahre angedachte Förderprogramm aufgelegt. Es soll u.a. den Waldumbau in Richtung klimastabilerer Wälder unterstützen. Die aktuelle Richtlinie des Förderprogramms sieht die
Einhaltung von 11 bzw. 12 Kriterien vor, die bei der Waldbewirtschaftung und Waldentwicklung vom Waldbesitzenden, der die Förderung beantragt hat beachtet werden müssen. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (=FNR) wurde damit beauftragt sich um die Antragstellung und um die Abwicklung des Förderprogrammes zu kümmern. PEFC überwacht die Einhaltung der Förderkriterien, akkreditiert und entsendet die Auditoren, die in den am Förderprogramm teilnehmenden Betrieben die Einhaltung der Kriterien überprüfen.





